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Golflexikon: Die Grundbegriffe des Golfsports

Golflexikon: Die Grundbegriffe des Golfsports - golfhotels.info

Ich erinnere mich, als wäre es erst gestern gewesen. Der erste Tag des Platzreifekurses: Noch etwas verschlafen, aber bis in die Haarspitzen motiviert für die ersten Golferfahrungen. Fasziniert von den malerischen, mit morgendlichem Tau überzogenen Silhouetten des Platzes; versunken im Gedanken, als es plötzlich aus nicht allzu weiter Ferne schallt: FORE! Mit einem Schlag aus der Traumwelt gerissen, richtete sich der Blick in alle Himmelsrichtungen, um herauszufinden, was hier gerade vor sich geht. Bereits am selben Tag sollte ich erfahren, was dieser Aufschrei eigentlich bedeutet und wie man sich dabei zu verhalten hat. Heute schmunzle ich darüber, damals wirkte ich wohl etwas verloren. Damit ihr an eurem ersten Tag am Golfplatz nicht genauso planlos seid wie ich, stehen heute die 50 wichtigsten Grundbegriffe des Golfer-Jargons am Programm:

  • Abschlag: Der jeweils erste Schlag eines Lochs.
  • Albatros: Ein Loch mit drei Schlägen unter Par spielen (fast ausschließlich auf Par-5-Löchern).
  • All Square: Gleichauf – die Spieler haben die gleiche Anzahl von Schlägen benötigt.
  • Ansprechposition: Die Ausrichtung/Stellung des Körpers unmittelbar vor dem Schlag.
  • Back Nine: Die zweiten neun Löcher einer 18-Loch-Runde.
  • Birdie: Ein Loch mit einem Schlag unter Par spielen (z.B. ein Par-4-Loch mit drei Schlägen beenden).
  • Bogey: Ein Loch mit einem Schlag über Par spielen (z.B. ein Par-4-Loch mit fünf Schlägen beenden).
  • Bunker: Ein Hindernis, welches mit Sand befüllt ist und das Spiel erschweren soll.
  • Caddie: Eine Person, welche die Golftasche des Spielers trägt, ihn bei der Wahl des Schlägers berät und ihm Tipps zur Spielbahn gibt.
  • Chip: Annäherungsschlag zur Fahne – der Ball rollt den Großteil der zurückgelegten Distanz.
  • Chipping Green: Zumeist Teil der Driving Range – hier können kurze Annäherungsschläge trainiert werden.
  • Club: Die Golfschläger – es gibt drei Arten von Clubs (Hölzer, Eisen & Putter).
  • Divot: Ein herausgeschlagenes Stück Gras – laut Etikette muss ein Divot unmittelbar nach dem Schlag wieder an die Ursprungsstelle zurückgelegt und festgetreten werden.
  • Drive: Ein Schlag vom Tee, der mit dem Driver erfolgt.
  • Driver: Der längste aller Schläger, mit dem die größten Schlagweiten erzielt werden können.
  • Driving Range: Übungsbereich beim Golfplatz, der für das Schlagtraining oder zum Aufwärmen genutzt wird.
  • Droppen: Befindet sich ein Ball in unspielbarer Lage, so darf dieser „gedroppt“ werden. Der Ball muss dabei mit (auf Schulterhöhe) ausgestrecktem Arm fallengelassen werden. 
  • Eagle: Ein Loch mit zwei Schlägen unter Par spielen (z.B. ein Par-5-Loch mit drei Schlägen beenden).
  • Eisen: kompletter Schlägersatz von 1 bis 9 sowie Pitching Wedge und Sand Wedge (unterscheiden sich durch die Schaftlänge & Neigung der Schlagfläche).
  • Etikette: Die Verhaltensregeln auf dem Golfplatz.
  • Fairway: Die kurz gemähte Spielbahn zwischen Abschlag und Green.
  • Flight: Gruppe der Spieler, die gemeinsam eine Golfrunde spielt (1-4 Spieler).
  • Fore: Warnruf, der abgesetzt wird, wenn ein geschlagener Ball einen anderen Spieler gefährden könnte. Hört ihr diesen Ausruf, so empfiehlt sich: Den Kopf mit den Händen schützen und in Deckung gehen!
  • Front Nine: Die ersten neun Löcher einer 18-Loch-Runde.
  • Green: Die kurz gemähte Fläche am Ende jeder Spielbahn – hier befinden sich die Fahne und das Loch.
  • Greenfee: Gebühr, die entrichtet werden muss, um einen fremden Platz zu bespielen.
  • Greenkeeper: Die Person, welche für die Platzpflege zuständig ist.
  • Handicap: Gibt Aufschluss über das Spielpotenzial jedes Spielers – je niedriger das Handicap, desto besser der Golfer.
  • Hole in One: Wird lediglich ein Schlag benötigt, um den Ball ins Loch zu befördern, spricht man von einem Hole in One bzw. As (kommt überwiegend bei Par-3-Löchern vor). 
  • Hölzer: Schläger für lange Distanzen – früher aus Holz angefertigt, heute überwiegend aus Metall.
  • Kurzes Spiel: Kurze Schläge auf und rund um das Green (z.B. Putts, Chips, Pitches).
  • Loch: Das „Ziel“ jeder Spielbahn – in der Mitte jedes Lochs steckt eine Fahne, damit es für den Spieler auch aus der Ferne ersichtlich ist.
  • Loft: Der Neigungswinkel der Schlagfläche eines Golfschlägers.
  • Markieren: Die genaue Position des Balls mithilfe eines kleinen Ballmarkers festhalten.
  • Par: Die Anzahl der Schläge, die für ein Loch oder einen Platz festgelegt wurden (z.B. ein Par-5-Loch mit fünf Schlägen beenden).
  • Pitch: Ein kurzer und hoher Annäherungsschlag zur Fahne, der normalerweise mit einem Wedge durchgeführt wird.
  • Pitchmarke: Landet der Ball auf dem Grün, so hinterlässt er häufig ein Einschlagloch – dieses muss laut Etikette mithilfe der sogenannten Pitchgabel durch den Spieler ausgebessert werden.
  • Platzreife: Eine Prüfung, die jeder Spieler ablegen muss, bevor er einen Platz bespielen darf – besteht in der Regel aus theoretischen und praktischen Einheiten.
  • Pro Shop: Golfshop, in dem alle notwendigen Utensilien gekauft werden können.
  • Putt: Schlag auf dem Green mit dem Ziel, den Ball in das Loch zu befördern (der Ball rollt über das Green – er fliegt nicht). Verwendet wird dazu der Putter.
  • Putting Green: Übungsplatz zum Putten – zumeist mit unterschiedlichen Lagen und Distanzen.
  • Rabbit: Bezeichnung eines Golfanfängers ohne offizielles Handicap.
  • Rough: Das Gelände rund um das Fairway – schwieriges Gelände aufgrund des hohen und dichten Grases.
  • Schlägerblatt: Die Schlagfläche des Schlägerkopfes.
  • Scorekarte: Das Ergebnis jedes Lochs wird in die Scorekarte eingetragen und am Ende der Runde zu einem Gesamt-Score addiert. 
  • Swing: Der Bewegungsablauf des Spielers beim Schlag.
  • Tee: Kleiner Stift aus Holz oder Plastik, auf den der Ball für den Abschlag gelegt wird.
  • Tee-Time: Abschlagzeit – die Uhrzeit, zu der eine Golfrunde beginnt.
  • Wasserhindernis: Natürlich entstandene oder künstlich angelegte Teiche, Bäche etc. die das Spiel erschweren. Ist es nicht möglich, direkt aus dem Wasserhindernis herauszuschlagen, so darf der Ball gedroppt werden, der Spieler erhält jedoch einen Strafschlag.
  • Wedge: Kurze Eisen für Annäherungsschläge – geringe Weite & hohe Flugbahn (z.B. kommt das Sand-Wedge zum Einsatz, um den Ball aus dem Bunker zurück auf die Spielbahn zu schlagen).

Golfbälle

Selbstverständlich gibt es noch etliche weitere Begrifflichkeiten, die ihr entweder im Rahmen eures Platzreifekurses bzw. von erfahrenen Flight-Partnern zu hören bekommen werdet. Das Team von golfhotels.info wünscht einen erfolgreichen Start in eure Golferkarriere!

Quellen für diesen Artikel: golf.de, golf-index.eu, golfen-preiswert.de, golfstun.de.

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